Dienstag, 26. Februar 2013

Winterleben am Fluss

Halle (Saale) ist Deutschlands Großstadt mit den höchsten Anteilen an Grünanlagen und Erholungsflächen (15,9 % der Fläche, ohne Wälder).
zitiert nach http://www.halle.de/de/Kultur-Tourismus/Sehenswertes/Gruenes-Halle-entdecken/Gruenes-Halle-entdecken/

Halle im Februar 2013: Noch liegt der Fluss in tiefem Winterschlaf. Zugefroren ist er nicht, aber es hat am Wochenende ausdauernd geschneit. Alles sehnt sich nach Frühling.

10 Jahre wohne ich nun fast auf der Peißnitz, der Flussinsel mitten in Halle. Seit über 20 Jahre habe ich darauf wartet, dass die Stadt Halle sich Gedanken darüber macht, was mit dem Juwel mitten in der Stadt, den Flussinseln und dem Saaletal mitten in der Stadt geschieht. Das sich einiges auf der Peißnitz/Ziegelwiese erhalten hat, war dagegen eher der Eigeninitiative einzelner geschuldet, z.B. Ausbau von Gut Gimritz, der Verein, der sich um das Peißnmitzhaus bemüht, der Verein, der die Fontäne erhält, um nur einige zu nennen.

Die Stadt Halle schreibt zur Peißnitzinsel:
Der Charakter eines Erholungsparkes ist bis heute erhalten.
und allgemein:
 Schon seit Jahrhunderten wissen die Hallenser ihre „Grünen Inseln“ zu schätzen, so diente zum Beispiel die Peißnitzinsel schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Erholungspark.
So verharrte man in der Vergangenheit, eigene Ideen oder Vorstellungen, wie es mit dem grünen Streifen und dem Flusstal weitergehen soll, hatten die Verantwortlichen bislang nicht. Das wurde in der Amtszeit der OB Szabados noch schlimmer. In dieser Ära wurde sogar eine der Brücken, die auf die Peißnitz führte, abgebrochen.

Erst nach der Wahl von Bernd Wiegand ist die Stadtverwaltung wieder in der Lage, Anregungen von Bürgern aufzunehmen und sich für eine gemeinsame  Konzeption für Peißnitz und Saaletal zu öffnen. Das ist ein großer Fortschritt und nach diesem langen Winter der Konzept- und Sprachlosigkeit wird es Zeit für einen Frühlingsaufbruch. Momentan sind wir allerdings erst im Stadium der Vorgespräche. Viele Anregungen und Ideen aus allen Richtungen sind gefragt. Mir ist besonders die Beteiligung der Jugendlichen wichtig. Ihre Ideen und ihre Vorstellungen sollten besonders bei einer Konzeption des Freizeitbereichs "Leben am Fluss" besonders Berücksichtigung finden.

Drückt uns die Daumen. Oder besser: Beteiligt Euch!

Euer Rio

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